Spezial-Prothesen für Musiker?

BILD: Benötigen Musiker bald spezielle Prothesen?Augsburg: Nach einer Prothesenentfernung im Augsburger Zentralklinikum beschrieben die renommierten Chirurgen Hammer und Steigbügel zum ersten Mal das Sangesknochensyndrom, eine degenerative Veränderung von Stützimplantaten, vor allem Schienbeinschrauben und Oberschenkelgerüsten, die allem Anschein nach durch die extreme Sangestätigkeit der Patientinnen ausgelöst wurde. Die Ärzte der Patientin Christina B. konnten keine Erklärung für die völlig deformierten Implantate finden, bis sie bei einem Vor Ort Termin während eines Konzertes des A-cappella-ensembles CASH-N-GO die Stimmgewalt der Sängerin erfuhren. „Dieses Phänomen ist in der Medizingeschichte bis heute unerhört. Wir werden die Patientin schon bald bitten, für weitergehende Forschungen und Lehrveranstaltungen regelmäßig in den Hörsälen der medizinischen Fakultät Proben ihrer Sangeskunst abzugeben.“, so der Chefarzt Dr. Dr. Amboss von der Universität Heidelberg. Die Sängerin, die derzeit noch im Krankenhaus liegt und sich von der dreizehnstündigen Operation erholt, in der ihr die Implantate entfernt wurden, ist auf dem Weg der Besserung. Angesichts der Beeinträchtigung, die ihr Gesang für die Heilung ihrer komplizierten Fraktur darstellte, deutete der Star an, im Falle einer erneuten Krankheit vorübergehend auf ein Blockflötenquartett umzusteigen. Sie bekräftigte jedoch wiederholt ihre Absicht, in jedem Falle ihrem Ensemble CASH-N-GO die Stange zu halten. (carli)

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